Die Vorwürfe sind erschreckend: Eines der Gastgeberländer der Fußballweltmeisterschaft 2030 soll im Vorfeld des Turniers Millionen von streunenden Hunden abschlachten. Wie wird die FIFA darauf reagieren?
Die Veranstaltung soll ein großes Fußballfest werden. Die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2030 wird in sechs Ländern ausgetragen: Argentinien, Uruguay, Paraguay, Spanien, Portugal und Marokko. Marokko, das bei der WM 2022 in Katar bis ins Halbfinale kam und dort an Frankreich scheiterte, wird zum ersten Mal Co-Gastgeber sein.
Die internationale Kritik an dem nordafrikanischen Land, das im Dezember 2025 auch den Afrikanischen Nationen-Pokal ausrichtet, hat jedoch bereits zugenommen.
Der Grund: Medienberichten zufolge plant die Regierung die Tötung von Millionen von streunenden Hunden vor den Turnieren – und hat möglicherweise bereits mit der Umsetzung dieser Politik begonnen.

Die marokkanische Regierung begründet diese beunruhigende Praxis, der bis zu drei Millionen Tiere zum Opfer fallen könnten, damit, dass herumstreunende Hunde den internationalen Besuchern das Erlebnis Fußballweltmeisterschaft verderben könnten. Außerdem sollen die Hunde ein potenzielles Risiko für die Übertragung von Krankheiten auf den Menschen darstellen.
Quellen:
Ende November 2025 berichteten einige europäische Medien wie Merkur, tz.de und BILD über diese Vorwürfe, eine offizielle Bestätigung seitens der marokkanischen Behörden oder der FIFA liegt jedoch nicht vor.
Tierschutzorganisationen, darunter PETA Deutschland und die Internationale Organisation für Tierschutz (OIPA), haben sich besorgt über Berichte über die Tötung von Hunden in Teilen Marokkos geäußert und argumentiert, dass dies gegen internationale Tierschutzstandards verstößt.

Die FIFA hat keine spezielle Erklärung zu diesem Thema abgegeben, verurteilt aber im Rahmen ihrer Nachhaltigkeits- und Menschenrechtspolitik generell Missstände im Zusammenhang mit den Turniervorbereitungen.
Seriöse englischsprachige Medien wie Reuters, BBC und The Guardian haben die Behauptungen über „Millionen“ von Tötungen noch nicht unabhängig überprüft, so dass bei der Interpretation dieser Zahlen Vorsicht geboten ist.
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