Eine neue Studie lässt einmal mehr ernste Zweifel an der Sinnhaftigkeit massiver Offshore-Windparks aufkommen. Ironischerweise scheinen gerade die Anlagen, die uns vor der so genannten Klimaapokalypse retten sollen, den Ozean lokal weitaus schneller zu erwärmen, als es die natürliche globale Erwärmung in fünfundzwanzig Jahren tun würde.
Quelle: Report24.news, Heinz Steiner, 04. Dezember 2025
Erinnern Sie sich noch an die Berichte aus den letzten Sommern, als die Mainstream-Medien unermüdlich das Narrativ von der Erwärmung der Ozeane aufgrund des bösen Klimawandels verbreiteten? Nun, was sie nicht erwähnten, ist, dass viele dieser höheren Messwerte durchaus eine Folge des massiven Ausbaus von Offshore-Windparks sein könnten. Forscher unter der Leitung des Ozeanographen Hyodae Seo von der Universität Hawaii haben Offshore-Windparks entlang der Ostküste der USA untersucht und dabei eine erhebliche Erwärmung festgestellt. In der unmittelbaren Umgebung der Anlagen stieg die Meeresoberflächentemperatur um 0,3 bis 0,4 Grad Celsius – ein Wert, der dem Zwei- bis Dreifachen des langfristigen globalen Erwärmungstrends entspricht. Und das nicht erst nach Jahren oder Jahrzehnten, sondern bereits wenige Tage nach Beginn der Simulation der Windparks.

Die Meeresumwelt reagiert also sofort auf die künstlich erzeugten Turbulenzen, die den Ozean und die Atmosphäre in eine Art technologisch bedingten Ausnahmezustand versetzen. Die Rückkopplung zwischen Wasser und Luft, die diese Erwärmung auslöst, ist im Grunde ganz einfach: Die riesigen Rotoren wirbeln die Luftverhältnisse so stark auf, dass der natürliche Austausch zwischen Wind und Wasser gestört wird. Das Gleiche geschieht unter der Oberfläche, wo die Mischungsschicht flacher wird – um etwa einen Meter, also rund 20 Prozent weniger als unter normalen Umständen. Weniger Durchmischung bedeutet weniger Abkühlung, und geringere Windgeschwindigkeiten bedeuten weniger Energie, die für die Bewegung des Meeres zur Verfügung steht. Die Studie zeigt anschaulich, wie die Turbinen die Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe um 2 bis 3 Meter pro Sekunde verringern.
Selbst knapp über der Wasseroberfläche wird der Wind langsamer – wenn auch nur um 5 bis 10 Prozent. Doch selbst diese scheinbar geringe Veränderung zeigt, wie weitreichend der Eingriff in das natürliche System tatsächlich ist. In einem normalen Ökosystem sind ein paar Zehntel Grad Erwärmung oder ein paar Prozent weniger Wind keine Bagatelle. Und wenn sich solche Störungen Dutzende, Hunderte oder Tausende Male entlang ganzer Küstenlinien wiederholen, entsteht ein kumulativer Effekt. Genau das bestätigt die in Science Advances veröffentlichte Studie mit dem Titel „Sea surface warming and ocean-to-atmosphere feedback driven by large-scale offshore wind farms under seasonally stratified conditions„: Die Erwärmung erstreckt sich über mehrere Kilometer, in einigen Fällen über zehn oder mehr. Man könnte sagen, dass die Windparks einen unsichtbaren thermischen Sog hinterlassen.
Das wirklich Brisante an diesem Ergebnis ist, dass die Wissenschaftler zum ersten Mal eine gekoppelte Simulation von Ozean, Atmosphäre und Wellen verwendet haben. Es handelt sich also nicht um eine akademische Übung mit vereinfachten Modellparametern, sondern um eine Darstellung, die der Realität viel näher kommt als alles bisher Dagewesene. Gerade deshalb sind die Ergebnisse so schwer zu widerlegen. Die Erwärmungsmuster sind deutlich sichtbar, sie treten sofort auf und verschwinden nicht. Doch ein Blick auf das Gesamtbild ist kaum weniger ernüchternd. Regierungen und Unternehmen auf der ganzen Welt investieren enorme Summen in den Bau gigantischer Offshore-Windparks, die durch ihre Bau- und Wartungsenergie, ihre Auswirkungen auf die Meeresfauna und nun offenbar auch durch ihren direkten Erwärmungseffekt genau das bewirken, was sie eigentlich verhindern sollen – Erwärmung.





