Substanzklasse Antibiotika-Biowaffen der ersten Stunde

Substanzklasse Antibiotika-Biowaffen der ersten Stunde- 2

Die als Impfstoffe getarnten mod-mRNA-Cocktails waren nicht die ersten Biowaffen. Jede invasive Einbringung von Fremdmaterial, wie das bei allen bisherigen Impfstoffen der Fall war, wird von unserem Körper als Angriff wahrgenommen. Es trifft aber auch auf eine Substanzklasse zu, die immer noch als pharmakologische Errungenschaft gilt: Antibiotika.

Original veröffentlicht: TKP.at; Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther, 13. September 2025; Titelbild

Eigentlich entlarvt schon die Bezeichnung „Anti-bio-tika“ ihren Angriffscharakter. Substanzen, die biologische Strukturen in ihrer Existenz bedrohen sind für alle Lebewesen vom Einzeller bis zum Menschen gefährlich. Umso mehr als wir ohne Mikroorganismen gar nicht überleben könnten. Unser Körper beherbergt mehr Fremdzellen als eigene Körperzellen.

Wer glaubt, dass medizinisch verordnete Antibiotika selektiv auf Krankheitserreger einwirken, befindet sich im Irrtum. Es gibt keine einzige Substanz unter den Antibiotika, die gezielt eine bestimmte Mikrobe schädigt. Die verschiedenen Wirkmechanismen zielen auf ganze Gruppen von Mikroben oder sogar gruppenübergreifende Strukturen und Stoffwechselwege ab. Damit sollte klar sein, dass jede Antibiotikagabe massive Zerstörungen unserer Mikrobiota zur Folge hat und damit unsere eigenen Körperzellen beeinträchtigt.

Hier ist es hilfreich zu wissen, dass Glyphosat auch schon einmal als Antibiotikum patentiert wurde, nachdem man es vorher als Rohrreiniger und Herbizid zugelassen hatte. Wenn sich dann dessen Toxizität als zu hoch herausstellte, kann man daraus aber ableiten, dass sich die zugelassenen Substanzen nur graduell auf einer kontinuierlichen Skala schädlicher Wirkungen unterscheiden. Glyphosat hat zwar keinen Eingang in die Medizin gefunden, ist inzwischen aber im Urin nahezu aller Menschen nachweisbar.

Antibiotika sollten daher nur äußerst selten, möglichst gezielt nach einem Antibiogramm und nur ganz kurz eingesetzt werden. Ansonsten muss das Nutzen/Schaden-Verhältnis negativ sein, weil einfach zu viele Schäden gesetzt werden. Die medizinische Praxis ignoriert diese Grundtatsachen und hat in den letzten Jahrzehnten Antibiotika als vermeintliche Gamechanger bei Infektionskrankheiten inflationär in die Therapie eingeführt.

Wenn dennoch seit den 1950er Jahren antibiotische Substanzen in steigender Frequenz verordnet und eingenommen werden, dann sollte man sich fragen, ob außer Unkenntnis der Körperphysiologie auch eine bewusste Schädigungsagenda vollzogen wird. Die Empfehlungen und Leitlinien für Indikation und Verordnungsdauer werden schließlich nicht individuell von einem Arzt festgelegt, sondern entstammen der Pharmaindustrie und befangenen Expertengremien, die direkte Dienstleister der Konzerne sind. Für den medizinisch-industriellen Komplex geht es aber nicht um Heilung, sondern um chronische Krankheiten als Grundlage des Geschäfts.

Hört sich böse an, aber wer sich das Gesundungs- und Schädigungspotential der Pharmaka genauer ansieht, wird zu keiner besseren Einschätzung kommen. Die ersten Pharmaka der „wissenschaftlichen Medizin“ waren Betäubungsmittel ohne Heil-, aber mit massiver Schadwirkung: Morphium, Chloralhydrat und Heroin. Dann folgten unheilsame, aber toxische Substanzen wie Salvarsan® (Mischung organischer Arsen-Verbindungen) gegen die Syphilis oder Tuberkulin gegen die Tuberkulose. Die ersten Chemotherapeutika wurden vom berüchtigten Senfgas abgeleitet, das im Ersten Weltkrieg verheerende Vergiftungen hervorrief. Und dann kamen die Antibiotika aus der Steinkohlenteer-Chemie. Penicilline aus Schimmelpilzen wären längst verfügbar gewesen.

Fazit

Für Menschen mit einem funktionierenden Immunsystem sind Antibiotika nur äußerst selten von Nutzen. Mindestens 90% der heute üblichen Antibiotika-Verordnungen sind überflüssig und üben nur ihren Schaden auf unsere Mikrobiota aus. Wir sind aber nur so gesund wie unser Mikrobengarten. Es sind unsere Mikroben, die unser Essen in geeignete Bruchstücke zerlegen und damit auch unser Immunsystem steuern.

Mit der Regeneration einer geschädigten Zusammensetzung unserer Darmbakterien sieht es schließlich schlecht aus. Rohmilch, die uns reichlich Lactobazillen liefern würde, ist fast ausgestorben. Die weißen Flüssigkeiten, die wir heute als Kuhmilch trinken sind hochverarbeitete, pasteurisierte Produkte, die nur noch Lactobazillen als Leichen enthalten. Die gentechnisch fabrizierte Bakterienstämme aus der Apotheke lassen nicht nur die notwendige Artenvielfalt vermissen und dürften ohne jeden Wert sein.

Wer jedenfalls in seiner Lebenszeit bei vielen Infekten Antibiotika zu sich genommen hat, muss schon eine Roßnatur haben, wenn er nicht chronisch krank ist. Und chronisch Kranke haben nun einmal eine kürzere Verweildauer auf Erden. Ganz im Sinne der Neuen Normalität, die kaum etwas mehr fürchtet als „nutzlose Esser“ im Kranken- oder Ruhestand.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten unserer Autoren von TKP und INDEPNEWS wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat 8 Bücher veröffentlicht. Darunter „Hauptsache Panik. Eine neuer Blick auf Pandemien in Europa“, „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank?“ und „Tatort Vergangenheit

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