Im National Defense Authorization Act (NDAA) 2026 werden unter Position 106 44 Millionen Dollar für die kognitive elektromagnetische Kriegsführung (CEW ) bereitgestellt – eine formelle Anerkennung kognitiver Effekte innerhalb des elektromagnetischen Spektrums, eine Fähigkeit, die der Öffentlichkeit lange vorenthalten wurde.
Was bisher bekannt ist
Zum ersten Mal finanziert die US-Regierung offen Forschungen zur kognitiven Kriegsführung und signalisiert damit einen bedeutenden Wandel in der Art und Weise, wie sie die menschliche Kognition mit Hilfe elektromagnetischer Technologien untersuchen – und möglicherweise beeinflussen – will.

Bis zum 31. März 2026 muss der Verteidigungsminister eine offizielle Definition der kognitiven Kriegsführung vorlegen, da die Besorgnis über Technologien, die den menschlichen Geist manipulieren können, wächst. Dazu gehören auch Systeme, die als “ Directed Energy Mediated Cognitive Warfare“ (DE-CW) bezeichnet werden.
Ein NATO-Bericht über kognitive Kriegsführung aus dem Jahr 2025 schlug Alarm, indem er einräumte, dass die Wahrnehmung „mit allen Mitteln und durch technologischen Fortschritt“ beeinflusst werden kann, was dem militärischen Einsatz von Technologien mit gerichteter Energie Tür und Tor öffnete. Dies geschah im Anschluss an einen früheren Bericht aus dem Jahr 2023, in dem die Rolle der gerichteten Energie zwar erwähnt, aber eine ausdrückliche Diskussion über ihre Anwendungen vermieden wurde.
Die neue Finanzierung zielt darauf ab, über herkömmliche Radarinterferenzen hinauszugehen und Technologien zu entwickeln, die in der Lage sind, Gedanken und Emotionen bei bestimmten Frequenzen, wie z. B. 2,397 GHz, zu modulieren – und dabei möglicherweise auf Graphen-basierte neurale Gitter im Gehirn abzuzielen.
Analysten haben spekuliert, dass solche Systeme mit orbitalen Netzwerken wie Starlink oder älteren geheimen Projekten wie Stargate synchronisiert werden könnten, um atmosphärische Aerosole in potenzielle Präzisionsziele zu verwandeln.
Die zugrundeliegenden Konzepte stützen sich auf den Frey-Effekt, bei dem gepulste Mikrowellen Druckwellen erzeugen, die direkt mit dem Hirngewebe interagieren – ein Mechanismus, der früher mit dem so genannten Havanna-Syndrom in Verbindung gebracht wurde, bei dem die betroffenen Personen über auditive Halluzinationen und neurologische Symptome berichteten.
In den 1960er Jahren zeigte der Frey-Effekt, wie Mikrowellen durch thermoelastische Ausdehnung Töne im Gehirn erzeugen können.
Später erforschte das US-Militär die „Voice-to-Skull“-Technologie, bei der gepulste Mikrowellen eingesetzt werden, um Audiosignale direkt an Ziele zu übertragen.
Darauf wurde 1998 in einem Thesaurus der Armee und in Projekten wie MEDUSA verwiesen.
◾️The „Voice of God“-Waffe: V2K wurde für psychologische Operationen untersucht, z. B. für das Beamen von Botschaften an Feinde oder die Manipulation von Personen.
◾️ Militärische Forschung: Allan Freys Experimente zeigen, dass radarähnliche Pulse Töne erzeugen können.
Bei Studien in Walter Reed im Jahr 1975 wurden angeblich Wörter mit Hilfe von Mikrowellen übertragen.
Pentagon-Patente deuten auf mögliche Anwendungen für unterschwellige Botschaften und Desorientierung hin. Es wird behauptet, dass V2K Halluzinationen hervorrufen und „Zielpersonen“ dazu bringen kann, Gewalt zu begehen.
◾️ Die Entfernung von V2K: Im Jahr 2008 entfernte die Armee öffentliche Hinweise auf V2K, was Spekulationen über dessen verdeckten Einsatz anheizte.
V2K-Fälle von Gewalt:
◾️ Aaron Alexis (2013): Beschwerte sich, vor der Schießerei auf der Navy Yard Stimmen und Mikrowellenvibrationen gehört zu haben.
◾️ Vince Li (2008): Hörte die „Stimme Gottes“, bevor er einen Mann enthauptete; bei ihm wurde Schizophrenie diagnostiziert.
◾️ Myron May (2014): Behauptete, dass vor der Schießerei an der FSU „gerichtete Energiewaffen“ gegen ihn eingesetzt wurden.
◾️ Esteban Santiago (2017): Sagte dem FBI, die CIA habe vor der Schießerei am Flughafen seine Gedanken kontrolliert.
◾️ Nikolas Cruz (2018): Berichtet, dass er „Dämonen“ hörte, die ihm befahlen, die Schießerei in Parkland zu verüben.





