Der Berliner Stromausfall-Skandal hat nicht nur tagelanges Frieren für Tausende von Anwohnern ausgelöst, sondern auch die Sorge wachsen lassen, dass die Kombination aus Minusgraden und Stromausfall zahlreiche Wärmepumpen zu potenziellen Zeitbomben machen könnte. Laut Bau- und Immobilienexperte André Habedank betrifft das Risiko vor allem sogenannte Monoblock-Wärmepumpen, die mit dem Kältemittel R290 – im Grunde hochexplosives Propangas – betrieben werden.
„Wenn der Strom ausfällt, schaltet sich das Heizsystem der Wärmepumpe ab, und die Minustemperaturen führen dazu, dass das Wasser in den Rohren gefriert, sich ausdehnt und möglicherweise den Wärmetauscher beschädigt oder zerstört“, erklärt Habedank. Wenn der Wärmetauscher beschädigt ist, kann das Kältemittel direkt mit dem Brauch- oder Heizungswasser in Kontakt kommen und dann durch beschädigte Rohre oder undichte Ventile in das Gebäude eindringen.
Die Gefahr erstreckt sich auch auf Fußbodenheizungen, warnt der Experte: „Thermische Lecks in Fußbodenheizungen, vor allem bei älteren Anlagen, sind keine Seltenheit – also Lecks, durch die kein Wasser, sondern Gas entweichen kann. Das Gas dringt in die Dämmschicht ein, die über den Randdämmstreifen mit der Raumluft verbunden ist, und gelangt so in den Wohnraum.“
Monoblock-Geräte sind besonders gefährdet, da der Wärmeaustausch mit dem Heizkreislauf im Außenbereich des Geräts stattfindet, das den Minustemperaturen vollständig ausgesetzt ist. Unter normalen Bedingungen würde ein integriertes Heizelement das Einfrieren des Geräteinneren verhindern und den Wärmetauscher vor Schäden schützen, aber der Stromausfall hat diese Schutzvorrichtung außer Kraft gesetzt. Bei Split-Wärmepumpen besteht diese Gefahr nicht, da der Wärmeaustausch innerhalb des Gebäudes in einem zweiten Gerät stattfindet.
Die möglichen Folgen sind dramatisch: Hochexplosives Propangas könnte sich nach und nach in Innenräumen ansammeln und unentdeckt bleiben, da es sich um ein geruchloses Industriegas handelt, bis ein einziger Funke ausreicht, um eine Katastrophe auszulösen.
Die Berliner Senatsverwaltung konnte nicht sagen, wie viele solcher Blockheizkraftwerke in den betroffenen Ausfallbezirken installiert sein sollen. Zum möglichen Explosionsrisiko erklärte ein Sprecher: „Weder im Zusammenhang mit dem aktuellen Stromausfall noch sonst sind dem Krisenstab oder der Senatsverwaltung Fälle bekannt, in denen Frostschäden an Wärmepumpen zu Gefährdungen geführt haben.“ Stattdessen verwiesen die Beamten auf die Pflicht der Eigentümer, ihre Wärmepumpen ordnungsgemäß zu betreiben.
Gleichzeitig hat sich eine linksextremistische Gruppe, die sich „Vulkangruppe“ nennt, zu dem Brandanschlag auf das Stromnetz bekannt. Der jüngste Anschlag hat sogar Teile der autonomen Szene gespalten: Ältere „Vulkangruppen“, die um 2011 herum aktiv waren, haben sich scharf von den Tätern distanziert. Parallel dazu arbeiten Gruppen wie das „Kommando Angry Birds“ in Nordrhein-Westfalen daran, ein koordiniertes Netzwerk aufzubauen, das sich gegen Strom, Verkehr, Pipelines und Industrieanlagen richtet.
Im Hintergrund steht die Kampagne „Switch Off“, die bundesweit mehr als 100 Anschläge verbindet und vom Verfassungsschutz als die derzeit bedeutendste militante linksextremistische Operation eingestuft wird, mit dem erklärten Ziel, das industrielle System lahm zu legen.
Ein verärgertes Opfer berichtet
Nach Angaben des stellvertretenden Polizeipräsidenten Marco Langner hat der Angriff auf das Berliner Stromnetz bereits mindestens ein Todesopfer gefordert. Bei dem Opfer handelt es sich um eine 83-jährige pflegebedürftige Frau, die stark unterkühlt, aber noch lebend in ihrer Wohnung im betroffenen Gebiet aufgefunden wurde und trotz Wiederbelebungsversuchen im Rettungswagen verstarb.
„Dunkle Viertel, kalte Wohnungen, frierende Menschen – das ist Berlin im neuen Jahr 2026“, sagte Manuel Ostermann, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, in einem Interview mit der Welt. Er bezeichnete den Vorfall als ein terroristisches Bedrohungsszenario durch Linksextremisten und warnte, dass noch Schlimmeres bevorstehe, wenn die Politik „auf dem linken Auge blind“ bleibe.
Warnung per SMS 5 Tage nach dem Anschlag
Nachdem Linksextremisten mit ihrem Anschlag am vergangenen Samstag mehr als 45.000 Haushalten und 2.200 Betrieben den Strom abgestellt hatten, verschickte die Stadt Berlin erst heute – fünf Tage später – um 9.30 Uhr eine Handywarnung. Ab 11 Uhr, so hieß es in der Warnung „extreme Gefahr“, sollten die vom Netz getrennten Haushalte wieder vollen Zugang zum Strom haben, auch wenn das Netz zunächst instabil bleibe. Der Senat forderte die Bürgerinnen und Bürger auf, nicht sofort stark belastete Geräte wie Waschmaschinen einzuschalten.
Was hat Kai Wegener, Bürgermeister von Berlin, gemacht – außer Tennis zu spielen?
Berlins Bürgermeister lehnte nach dem Anschlag jede Hilfe ab. Generatoren standen bereit, Hilfe wurde angeboten – doch Wegner lehnte ab. Während zehntausende Haushalte ohne Strom und Heizung blieben, erklärte der Regierende Bürgermeister, dass es „keinen Bedarf“ für Hilfe gebe.
Nach einem (mutmaßlich) linksextremistischen Anschlag auf das Berliner Stromnetz waren über 25.000 Haushalte tagelang ohne Strom, während Medien und Politiker die Situation herunterspielten. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner geriet wegen widersprüchlicher Aussagen, verspäteter Warnungen und schlechtem Krisenmanagement in die Kritik.

Ein günstiges Angebot von privaten Stromerzeugern aus Nordrhein-Westfalen wurde offenbar trotz Kenntnis des akuten Bedarfs abgelehnt.
Die Frage ist:
Falscher Stolz, Dummheit, Bosheit oder politische Absicht?
Was auch immer es ist, es sieht nicht gut aus für Berlins Bürgermeister…
Kommentiert von AUF1 tv:
Kommentatoren des Senders AUF1 übten scharfe Kritik am Krisenmanagement der Behörden. Der Rekord-Stromausfall in Berlin zeige einmal mehr, „dass die Politik die Bürger allein lässt – diesmal in der Kälte“, sagte AUF1-Nachrichtenchef Martin Müller-Mertens und warf den Verantwortlichen vor, nur mit „Achselzucken und Arroganz“ zu reagieren.





